Die erste Schulwoche und ein Ausflug ans Meer

Juhu! Endlich wieder Schule! 😀 Naja, ich will nicht gleich übertreiben, aber der Tag fing irgendwie gut an. Ich habe ja montags immer Team-Teaching mit Catalina in der 6a in Deutsch. Das macht immer Laune, die Kids sind mega goldig und als Team ist es halt einfacher als alleine. Ich hab nur leider verpennt und mich schnell bei Nives zur Autofahrt eingeladen. So konnte ich noch schnell zum Konbini, um diverse Rechnungen zu bezahlen. Hier zahlt man seine Strom-, Gas-, Wasserrechnungen üblicherweise bei den Convenience Stores, momentan zahle ich ja auch meine Miete mit so einem Voucher. Da ist echt der Knaller! Im Konbini sprach mich die Verkäuferin auf Englisch an: „Good morning! Where are you from?“ „I am from Germany, but I live and work here.“ „Oh, I love your hair. The colour is very nice!“ – der Dialog läuft irgendwie immer so ähnlich ab. 😀 Nach drei Minuten Philosophieren über meine schöne Haarfarbe bin ich raus und schnell ins Auto gehüpft. In der Schule war die Stimmung so genial – alle waren gut drauf! In meinen 1000 Hohlstunden habe ich so viel gelacht wie selten. Richtig toller Tag! Nur von kurzer Dauer natürlich.

Ansonsten war die Woche recht entspannt. Zwar mussten Noten gemacht werden, doch ich hatte noch eine Latein-Klausur in der 11 zu schreiben, von daher konnte ich entspannt die anderen Noten fertig machen. Mittwoch lag ich mit starken Kopfschmerzen (wahrscheinlich Wetterumschwung) im Bett. Am Abend hatten wir noch eine LBR-Sitzung, die Woche war dann aber auch fast schon wieder um.

Und endlich wieder Wochenende! Samstag sind Nives, Tom, Kristian und ich nach Enoshima ans Meer gefahren – Ziel war, den Fuji zu sehen und Sonne zu tanken. Den Fuji konnte man leider nur so angedeutet sehen, aber immerhin. Es war auch sehr sonnig, doch der Wind so stürmisch, dass wir erstmal auf die Insel vorgelaufen sind, die durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Dort gibt es einen berühmten Schrein, den wir aber nur von außen besichtigt haben. Man kann auf den Berg hochlaufen, dort haben wir auf einer recht windstillen Lichtung ein kleines Picknick veranstaltet und Tom konnte wild rumrennen. Es war wirklich toll! Auf dem Rückweg sind wir noch ans Meer, aber dort war der Wind noch heftiger als vorher – das Wasser war voller Windsurfer! Wir sind alle barfuß ans/ins Wasser gelaufen, aber man konnte nur in eine Richtung gehen, denn der Wind hat den kompletten Sand aufgewirbelt. Hatte richtig viel Sand im Ohr und in den Jackentaschen. 😀 Immerhin konnten wir aber einige Muscheln (in einer kann man die Perle sehen!) und ein paar Scherben finden. Am späten Nachmittag sind wir wieder zurückgefahren und haben noch gemeinsam in Eda was gegessen.

Sonntag war wieder ein ganz besonderer Tag: Henning hatte Geburtstag! Leider war die Grundschule in Quarantäne, denn es gab zwei Corona-Fälle in einer Klasse. Da die Lehrerin der Klasse an einem Tag beim Gesundheitscheck gewesen war, musste sie vertreten werden. So waren dann richtig viele Kolleg*innen involviert und die Grundschule musste geschlossen bleiben. Die Abteilungen sind momentan streng getrennt, aber eben nur in der Schule. Da wir aber nicht wollten, dass Henning den Tag so ganz alleine in Isolation verbringt, sind wir mit Kuchen und Sekt zu ihm rübergelaufen und haben ihn überrascht. Bei offenem Fenster und ordentlich Abstand ging das dann auch alles. Anschließend war ich noch kurz in der Treasure Factory, weil ich so ne coole Vase gesehen hatte. 🙂 Allerdings hatte ich danach so starke Kopfschmerzen, dass ich mich direkt ins Bett gelegt und geschlafen habe. Auf die neue Woche! 😀

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