Noch eine Woche Ferien!

Die Reise auf Kyushu war so toll, dass ich noch lange davon zehren werde. Da wir aber drei Wochen Weihnachtsferien haben, wollte die letzte Ferienwoche auch gut genutzt werden. Am Dienstag habe ich mich direkt mit Nives zum Frühstück bei einem kleinen Bäcker an unserer Station verabredet. Das war richtig schön, denn sie war mit ihrer Familie in Osaka und Kyoto, da hatten wir uns natürlich viel zu erzählen! Nach unserem Treffen musste ich meinen Kühlschrank auch mal wieder auffüllen – also ab zum Tokyu Store und schön viel Gemüse kaufen! Ich wollte eine Suppe kochen.

Abends habe ich spontan Lisa zum Essen eingeladen, wir haben uns eine riesige Menge Glühwein gekocht, denn die weihnachtlichen Reste mussten auch mal vernichtet werden, so auch die Rest-Plätzchen aus der Heimat. Während wir hier so saßen, rief ihre Cousine an, das war auch mega lustig.

Die folgenden beiden Tage musste ich korrigieren und meine Bude mal ein bisschen aufräumen. Bei mir bleibt einfach alles liegen unter der Woche – bin ja froh, wenn ich es schaffe, mein Geschirr zu spülen.

Für Freitag stand ein ganz besonderes Ereignis auf dem Programm: Indigo-Batiken. Lisa hatte Tina und mich dazu angestiftet und es war richtig cool. Wir haben uns in Azamino getroffen und sind mit dem Bus zu so einem Freilichtmuseum gefahren, wo Workshops stattfinden. Da wir nur zu dritt waren, war es auch möglich, Abstand zu halten. Wir durften uns ein Stoffobjekt (Tasche, Tuch) aussuchen und uns wurde erst einmal ausführlich erklärt, welche Abbindetechnik welches Muster erzeugt. Dann ging’s los: Wir durften alles abbinden und dann das Tuch in den Farbbottich hängen. Die Flüssigkeit war sooo kalt und hat dermaßen nach Klo gestunken, ich hab echt gedacht, da ist Urin drin. Wie früher wahrscheinlich. 😀

Nach drei Färbungen waren Lisa und ich mit unserem Tuch durch, Tina durfte ein viertes Mal ran, weil sie ne Tasche hatte. Die Ergebnisse waren echt cool! Das rechte Tuch ist meins 🙂 Würde das gerne nochmal machen, wenn es ein bisschen wärmer ist!

Zu Hause habe ich mit Freunden telefoniert und nen Film geschaut. Samstag war ich auch eher entspannt zu Hause. Leider ist ja auch wieder ein State of Emergency, deshalb ergibt es auch wenig Sinn, abends was zu unternehmen. Die Restaurants und Bars sind ab 20 Uhr geschlossen (laut Regel), aber Alkohol gibt es nur bis 19 Uhr. Aber so oder so sollte man sich jetzt ein bisschen rausnehmen. Vor allem, weil die Schule ja auch bald wieder losgeht.

Das Wochenende war ich also zu Hause, hab vor mich hingewerkelt, viel telefoniert und korrigiert, Spaziergänge gemacht und mich mental auf die neue Woche eingestellt.

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