Die letzte Schulwoche

Auf in die letzte Schulwoche! Die Tage waren gespickt von verschiedenen Besprechungen und hauptsächlich Korrekturen. Eigentlich wollte ich unbedingt alles korrigiert haben, bevor es in die Ferien geht, aber das habe ich nicht ganz geschafft. Wenigstens konnte ich Aufsätze der Siebtklässler*innen zurückgeben. Es ist spannend zu sehen, was die Kids hier können und was nicht. In BaWü ist das Niveau auf jeden Fall höher und anspruchsvoller. Hier kämpfen wir natürlich mit anderen Problemen. Die Unterschiede in den Sprachkenntnissen sind teilweise enorm. Aber trotzdem sehe ich, wie sehr sich die Kinder anstrengen. Das Potenzial ist hier immens, deshalb sehe ich die Schwächen in Deutsch nicht als allzu großes Problem. Es ist nur in Hinblick auf die Oberstufe notwendig, bestimmte Aufsatzformen vorzustrukturieren und zu üben. Ich habe manchmal das Gefühl, dass den Schüler*innen genau diese Strukturen fehlen und man nicht mal die einfachsten Dinge voraussetzen kann.

Am Donnerstag hatten wir pädagogische Klassenkonferenzen, die sich ewig hinzogen. Ich war erst nach 20 Uhr zu Hause. Zum Glück habe ich freitags erst zur 7. Stunde Unterricht, so konnte ich die restlichen Arbeiten noch am Vormittag fertig korrigieren und die Noten machen. Geschafft!

Der letzte Schultag war eigentlich ganz schön. Nach der Rückgabe der Arbeiten haben wir noch das Spiel „Sofa“ gespielt. Es hat viel Spaß gemacht. In Latein bei den 10ern war es auch cool, ein Schüler hat die Arbeit noch nachgeschrieben und währenddessen haben die anderen Kahoot gespielt und den Tag gemütlich ausklingen lassen.

Komischerweise war niemand mehr da, als ich ins Lehrerzimmer kam. Alle sind irgendwie rausgestürmt und wollten einfach nur weg. 😀 Ich habe schnell noch die Arbeit korrigiert und bin danach mit Peter, Anna und Ferdinand noch nach Center Minami gelaufen, wo mich Jens F. abgeholt hat. Wir sind zur Treasure Factory gefahren, weil ich eine Kommode und ein Regal holen wollte. Allerdings hat das Regal nicht ins Auto gepasst. Die zwei Japaner, die das Regal auseinanderschrauben sollten, waren sichtlich überfordert. Egal, ich habe letztendlich die Kommode, einen Spiegel und einen Sessel gekauft. Muss auf jeden Fall nochmal hin, um mir Regale zu holen. Meine Bücher liegen einfach nur auf einem Stapel herum.

Am Samstag habe ich Wäsche gewaschen und für meinen Trip nach Ishigaki gepackt. Den Tag habe ich größtenteils im Bett verbracht. Abwechselnd geschlafen und Netflix geschaut. Das tat sehr gut und ich konnte ein bisschen runterkommen von dem Schulalltag.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: