Müde, müde, müde

Auch diese Woche war recht ereignislos. Ich hatte drei Sitzungen und war dadurch immer sehr spät zu Hause. Die zu Hause liegenden Arbeiten habe ich natürlich noch kaum beachtet, denn der Alltag frisst mich gerade etwas auf. Ich bin so müde, dass mir beim Korrigieren der Stift aus der Hand fällt. Nun gut, es war auch viel in den letzten Wochen und ich kann die neuen Eindrücke immer noch nicht richtig verarbeiten und sortieren.

Auch die Lateinklassen haben ihre jeweils erste Arbeit geschrieben und ich bin einfach nur froh, dass es nicht so viele Schüler*innen sind.

Aufgrund des Wetterumschwungs war ich am Donnerstag völlig ausgebremst und bin einen Tag daheim geblieben. Mein Kopf ist fast zerplatzt vor Schmerzen. Mittwoch Nachmittag ging es schon los, nach der Dienstbesprechung bin ich nur noch nach Hause gefahren und habe mich direkt ins Bett gelegt.

Am Freitag wollten Tina, Esther (die stellvertretende Schulleiterin der Grundschule), Caro und ich nach Kamakura fahren. Dieser Trip stand aber unter keinem guten Stern, da es schon bei der Buchung Missverständnisse gab. 😀 Nun waren auch Esther und Tina krank geworden, und Caro und ich wussten nicht so recht, was wir machen sollten. Letztlich nahm das Wetter uns die Entscheidung hab. Es hat geschüttet wie aus Kübeln – die Ausläufer eines Taifuns. Solchen Regen kenne ich aus Deutschland eigentlich nicht. Also sind wir spontan in Caros Hood gefahren und haben mit Lisa zusammen lecker Falafel in einem total coolen kleinen veganen Restaurant gegessen. Anschließend haben wir es uns bei Caro gemütlich gemacht und gequatscht bis wir zur letzten Bahn laufen mussten. 🙂 Trotz des Wetters war der Tag doch noch ein schöner.

Samstag erstmal ausschlafen! Am Nachmittag sind Lisa und ich bei strömendem Regen in die Treasure Factory spaziert, das ist ein total schöner Second Hand Shop, wo es viele tolle Dinge zu entdecken gibt. Ich habe mir ein kleines Regal gekauft, das ich nach Hause tragen konnte. Es ist ein Eckregal und erinnert mich an meine Urgroßmutter. Und weil ich ja auch unpraktische, schöne Dinge liebe, habe ich eine Ledertasche ergattert, die – wie sich herausstellte – von einer japanischen Marke ist. Freue mich natürlich sehr. 🙂 Den Abend habe ich entspannt zu Hause verbracht und einen Film geschaut.

Sonntag Vormittag konnte ich ein bisschen in Ruhe korrigieren und habe die Lateinarbeit der 10er fertig bekommen. Am Nachmittag sind Tina, Lisa und ich zu einem Sustainable Market nach Tokio gefahren – dort haben sich ein paar Leute getroffen, die die Zero Waste Community anschieben und versuchen, hier nachhaltig zu leben. Es gab selbstgemachte Kosmetika und einen kleinen Flohmarkt. Abends sind wir in einen Tempura-Laden in Koenji eingekehrt und haben lecker gegegessen.

Nur noch eine Woche, dann sind endlich Herbstferien und ich kann meine Akkus aufladen. Ein paar kleine Unternehmungen reichen noch lange nicht dafür aus.

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