Tokio aus einer anderen Perspektive

Nach dem schönen Wochenende mit den Homies und dem tollen Start in die Woche fiel es mir gar nicht leicht, mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Zusätzlich hatte ich einen Termin bei der deutschen Botschaft, weil ich meine Unterschrift beglaubigen lassen musste, um ein Führungszeugnis für meine Stelle in Lörrach zu beantragen. Das muss man sich mal vorstellen: Da sitzt du im Ausland und musst in Deutschland ein Führungszeugnis beantragen (die Botschaft macht das nicht) und dann rennst du zur Botschaft, damit die dir beglaubigen, dass du selbst deinen Antrag für das Führungszeugnis unterschrieben hast. Das kostet natürlich auch Geld! Und ich hab es tatsächlich auch noch falsch gemacht, weil die Dame am Schalter mir eigentlich dabei hätte zusehen müssen, wie ich das Ding unterschreibe. Ahja! Es hat dann noch alles geklappt, zum Glück hatte ich vormittags keinen Unterricht! Lustigerweise hab ich meinen Schulleiter auf der Botschaft angetroffen, der auch eine Beglaubigung seiner Unterschrift benötigte. Auf dem Rückweg zur Bahn hab ich so ein hübsches Café entdeckt, in dem ich noch eine halbe Stunde sitzen konnte, bevor es in die Schule ging. 7er in Deutsch, yay! 😀 Nach der Schule bin ich zu Nives gefahren und hab mit Tom gechillt und ihm ein Buch vorgelesen. Bei den Zubacs fühlt man sich immer wie daheim, finde ich, und ich werde die drei echt vermissen!

Am Donnerstag Mittag war ich mit Josko zum Mittagessen verabredet – leider hatte der Laden, wor er hin wollte, zu, aber wir haben unterwegs soooo viele Hortensien gesehen und dann auch noch Nicoleta getroffen, mit der wir dann spontan Sushi essen waren. 🙂 Ich hätte ewig mit den beiden da sitzen und quatschen können! Josko weiß auch einfach so viel – ich habe zum Beispiel gelernt, dass man Sushi ursprünglich mit den Händen isst. Abends haben wir Mädels uns bei Jutta zum Sekt getroffen. Eins der letzten Male…

Mein soziales Leben kam dann so richtig in Fahrt: Catalina und ich haben es nämlich endlich geschafft, Jens zum Essen einzuladen – als Dankeschön für die ganze Hilfe bei den Umzügen und überhaupt. Wir waren in so einem Grill-Restaurant, das war total abgefahren. So viel Fleisch habe ich in meiner ganzen Zeit in Japan nicht gegessen wie an diesem Abend da auf den Grill kam! Völlig irre eigentlich! Aber er hat es sich gewünscht und der Abend war einfach lustig.

Absolutes Highlight der Woche war aber mein Geburtstagsgeschenk, das ich am Samstag einlösen durfte. Ich hatte vor einiger Zeit erwähnt, dass mir zum Geburtstag so Tipps geschenkt wurden – diese mündeten in eine Kayak-Fahrt auf Tokioter Gewässern. Ich war erstmal ein bisschen geschockt, weil ich mich irgendwie auf etwas anderes eingestellt hatte. Als ich nämlich schon einmal gefragt hatte, ob wir mit nem Boot fahren, kam nur ein „NEIN“ – deshalb hat es ein bisschen gedauert, bis ich es realisiert habe. Leider dachten die Mädels dann natürlich, dass ich das nicht machen möchte, was absolut nicht stimmte! Als ich es verinnerlicht hatte, hab ich mich total drauf gefreut!!

Dieses Erlebnis war wirklich einzigartig! Wir sind da als Gruppe durch Tokio gepaddelt und unsere Guides haben uns sehr gut geführt und uns die Stadt aus einer anderen Perspektive gezeigt. Ich kriege die Route nicht mehr zusammen, aber wir sind ziemlich weit gefahren, sodass wir den Skytree sehen konnten. Ich bin immer noch ganz überwältigt, wenn ich daran denke! 🙂 Abends haben wir dann Pizza beim Italiener in Caros Nachbarschaft gegessen und anschließend bei ihr abgehangen. Henning und Frank kamen da auch noch dazu. Was für ein Tag! 🙂 Sonntag dann erstmal Muskelkater… Die Fotos haben leider nicht so gute Qualität…

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