Wie alles begann – ein kurzer Rückblick

Warum eigentlich Japan, und wie kam es überhaupt dazu? Irgendwann im Oktober letzten Jahres, am 10.10.2019, um genau zu sein, entdeckte ich die Stelle an der DSTY im Internet. Den wertvollen Tipp, auf http://www.bund.de nach Stellen Ausschau zu halten, habe ich von Vicky und Simon erhalten (jaaaaa, ich erwähne euch jetzt endlich auch mal! 🙂 ). Aus Frust über Erfahrungen an den letzten Schulen und die total unbefriedigende Jobsituation in BaWü habe ich mich hingesetzt und einfach geschaut, was das Netz so zu bieten hat.

Und siehe da, es gab sogar ziemlich viele Stellen für Deutsch und/oder DaF/Daz, mit Latein so einzelne und Griechisch, naja, lassen wir das… Als die Stelle an der DSTY aufploppte, folgte ungefähr folgendes Gespräch zwischen Micha und mir (ich kann es nicht mehr ganz wörtlich wiedergeben, aber einen Versuch wage ich dennoch): „Ja, bewirb dich doch mal!“ „Ach, ich weiß nicht. Soll ich echt?“ „Ja, mach, du verlierst doch nichts!“ „Ich hab aber nur noch zwei Tage Zeit, das ist viel zu stressig. Andere brauchen Wochen, um sich zu bewerben. Und außerdem nehmen die mich eh nicht.“ „Vermutlich nicht, aber versuchen kannst du es ja!“ „Hmmm, ich weiß nicht. Bin echt unsicher.“ „Dann mach es nicht.“ „Ja, doch, ich probier es jetzt.“ Im Nachhinein klingt das ja total bescheuert. Aber lustig. Und typisch für uns, ne?!

Also, in einer Nachtschicht schnell die Bewerbung zusammengestellt, ein Knaller-Motivationsschreiben verfasst und am nächsten Tag abgeschickt. Am 12.10.2019 erhielt ich die erste Reaktion aus dem Großraum Tokio. Super, die Unterlagen waren angekommen! In den Herbstferien hatte ich das Vorstellungsgespräch, und zwar am 01.11.2019, während ich bei Max, Alex und Nikolas, guten Freunden aus der Freiburger Zeit, in Oslo rumhing. Das Gespräch war sehr entspannt, aber dennoch fordernd, ich durfte ein bisschen von mir und meinem Unterricht erzählen, meine Motivation begründen, und habe mich direkt wohlgefühlt.

Die Zusage aus Tokio kam nach einigem Hin und Her (von beiden Seiten) am 16.01.2020 bzw. am 27.01.2020 unter dem Betreff „Tokyo calling“ – ich habe mich so gefreut!!! Der Vertrag sollte am 01.08.2020 beginnen und vorerst zwei Jahre laufen.

Wer hätte gedacht, dass das klappt? Bisher lief es ja jobtechnisch nicht so toll, klar, ich hatte immer eine Beschäftigung, nur nicht in den Sommerferien (haha), aber ich freue mich so, dass ich endlich mal länger an einer Schule bin als nur 10 Monate und dadurch vielleicht auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten haben werde.

Zudem werde ich sicher viele wertvolle Erfahrungen sammeln, die mir keine*r nehmen kann! Also: Auf zu neuen Ufern!

Liebe Vicky, lieber Simon, wenn ihr das lest: DANKE für den heißen Tipp und danke für den fabelhaften japanischen Brunch bei euch in Stuggi! Freue mich auf euren Besuch! 🙂

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